Oswald Flip – Fünf.Pfund.GerocktesRSS-Feed für Beiträge RSS-Feed für Kommentare

Oswald sagt Servus

Große Bands nennen es „unterschiedliche Vorstellungen zur musikalischen Ausrichtung“ oder „künstlerische Differenzen“. Wir waren keine große Band, aber nennen können wir es auch so. Oswald Flip praktiziert nicht mehr. Kein krachender Schlussakkord, sondern eher ein leicht verkacktes Ende, wie es in unserem Programm gar nicht mal so häufig vorkam. Ein paar kleine Meinungsverschiedenheiten, der Abschied des Gitarristen Holle, da waren’s nur noch vier, die dann auch noch ohne Proberaum dastanden. Das Gebilde war angeschlagen, als sich mit Wolle ein weiteres Mitglied der Band verabschiedete. Das war’s.

Auch wenn sich für alle – zumindest musikalisch – erstmal ein Loch auftat, können wir jetzt (mit etwas Abstand) sagen, dass es geil war. Da waren wirklich gute Gigs dabei. Und aufregende Momente im Studio. Kuriose Abende (wie im Spritzehaus, als ein Teil der Decke herunterkam, überwiegend asbestverseuchter Unrat, wir die Anlage vergessen hatten, es wie aus Eimern goss, höchstens 20 Menneken und Weiblein da waren, aber Spaß hatten). Auch große Abende: wie beim Monkey Jump im Hofheimer Jazzkeller, im Flörsheimer Güterbahnhof oder beim Langenhainer Kultursommer, als sozusagen mit dem ersten Akkord der Gitarrenamp explodierte.

Unvergessen auch der Besuch der Licher Privatbrauerei, der Aufbau in der Villa einer Frankfurter Studentenverbindung oder die Entsorgung unseres Bandsofas aus dem Dachgeschoss des Proberaums, der kurze Zeit darauf überraschend in ein Gesundheitszentrum umgewandelt wurde. Kranke Stories.

Keine Ahnung, ob das hier noch jemand liest. Wenn ja, sagen wir: es war cool, danke, dass ihr dabei wart. Bis bald mal wieder. Oswald sagt Servus.

Ein Kommentar

Fünf Pfund Fotografiertes

Wie angekündigt: Fotos vom Rangierbar-Gig in Flörsheim. Schöne Kerle, das kann man sicher ganz objektiv festhalten. Nochmal Dank an den Fotografen Klaus Wenzel aus Darmstadt.

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Ein Bild von einer Band (sogar mehrere)

Der eine oder andere wird es gemerkt haben: Den angekündigten neuen Namen haben wir in der Rangierbar doch nicht präsentiert, ansonsten sind aber wenige Fragen offen geblieben. Sound: klasse, Location: klasse, Wetter: klasse, Frisuren: klasse. Und wenn genau dies alles gut ist, freut sich die Band. Uns hat besonders gefallen, dass wir bei einem Auswärtsspiel überzeugt haben. Wir kannten die wenigsten des mit feierfreudigen Leuten vollgepfropften Ladens, und trotzdem waren Stimmung und Feedback erste Liga. Dank an das Team von der Rangierbar und an die Jungs von Half Way Gone. Dank auch an Fotografen Klaus Wenzel aus Darmstadt, von dem die Aufnahmen stammen, die wir hier in Kürze posten. Ach so, der Name. Wir sind dran.

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Neue Gigs, neue Songs, neuer Name

Alles neu bei Oswald Flip. Aber der Reihe nach: Am Samstag, 17. März, kann man uns nach einem Gig-mäßig eher defensiven Jahr wieder live hören. Dann spielen wir in der Flörsheimer Rangierbar vor der Coverband Half Way Gone. Einlass ist um 20:30 Uhr, los geht’s um 21 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro. Was sich in den letzten anderthalb Jahren angekündigt hat, werden wir in Flörsheim erstmals konsequent durchziehen: Nämlich ein eigenes, deutsches Programm spielen. Eigene Songs, neue Songs. Wenn gecovert wird, dann die deutschen Sachen. Wie berichtet, haben wir bei Falk Holzfeld (SAE) angefangen, das eigene Material in adäquater Qualität aufzunehmen. Derzeit produzieren wir Piloten, um bei Dirk Buro (db-Tonstudio) den nächsten Schwung Songs einzuspielen, um im Frühjahr ein Handtäschchen voller MP3s  zu haben. Und weil Oswald Flip unserer Ansicht nach nicht so recht zu dem passen mag, was wir künftig spielen wollen, sind wir auf der Suche nach einem neuen Namen. Was bei 5 quasi gleichgetakteten Typen ein Spaziergang ist – Spaß. Immerhin: Ein paar Vorschläge haben es auf die im Proberaum hängenden Listen geschafft, in der Rangierbar erfahrt Ihr, welcher es geschafft hat.

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Ins Studio

“Ich habe niemals Prognosen abgegeben und werde das auch in Zukunft nicht tun” hat ein schlauer Fußballer gesagt. Wir konterkarieren jetzt mal den Spruch und sagen voraus: 2012 wird unser Jahr. Da gibt’s eine Menge Gründe. 1. Wir kommen vorwärts. 2. Es ist genug Bier da. 3. Wir gehen ins Studio. Und, wie es sich für bescheidene Mittpfirsicher gehört, gleich in zwei. Weil unser Musikerkollege und Bandfreund Falk Holzfeld seine SAE-Abschlussprüfung mit uns absolvieren wird, nehmen wir diese Woche in den Preungesheimer SAE-Studios “Millionär” auf, bevor es schon im Januar kommenden Jahres zur Zusammenarbeit mit Dirk Buro im db-Tonstudio kommt. Wir wollen mit Dirk unser eigenes Material weiterentwickeln, vier Nummer einspielen und dann 2012 verstärkt auftreten. Ihr hört von uns!

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Yesss!!! Wir haben ein neues Zuhause

Irgendwie konnte man es ahnen, am Ende steht uns das weibliche Geschlecht bei. Einer freundlichen Geschäftsfrau aus dem Hofheimer Norden ist es zu verdanken, dass wir nicht mehr heimatlos sind. Viele haben uns in den vergangenen Monaten mit Zuspruch begleitet, sich mit uns über die unanständigen Auszugsumstände empört, uns getröstet und Hoffnung gemacht, ABERDASHATVERDAMMTNOCHMALNULLGEBRACHT!!! NULLKOMMANULL! Mailingaktionen im Osten, Westen, Norden, Süden, Anrufe nochundnöcher, Posts auf allen einschlägigen Social-Media-Plattformen, jeden Bekannten angesprochen – nix! Dann ein Vorstoß unseres Drummers, ein Angebot – und jetzt klimpern sie in unseren Taschen – die Schlüssel zu drei (ja, drei!!) Räumen, in denen wir uns wieder gezielt unserem Programm widmen können. Der Kühlschrank kühlt brummend vor sich hin, die Teppiche sind ausgerollt, die Anlage ist angestöpselt, zwei Heizkörper werden die vom Alter gezeichneten Zellsäcke im Winter wärmen. “Gerade  noch waren wir heimatlos, jetzt geht’s schon wieder los, wir sind schon wieder…” Die nächsten Gigs haben wir auch in Aussicht, davon demnächst mehr.

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Die Bodelschwinghschule bebt und schwingt

Haha! Wir können’s auch ohne Proberaum – zur Not. Am Samstag, 21. Mai 2011, ab 18 Uhr rocken wir die Hofheimer Bodelschwinghschule (http://www.friedrich-von-bodelschwingh.hofheim.schule.hessen.de/). Dort steht ein Sommer- und Einweihungsfest auf dem Plan und wir auf der Bühne. Wenn das Wetter gut ist – und danach sieht’s handfest aus – spuit die Musi unterm blau-weißen Frühlings-Himmel. Sollte es schiffen, ziehen wir unters Dach der Schule. Die Adresse lautet: Königsberger Weg 31 in Hofheim, man sollte sich allerdings über die Frankfurter Straße annähern, da dort gerade gebaut wird. Nach einem etwa halbstündigen Set gibt’s eine Tombola und dann geht’s wieder los. Gäste sind ausdrücklich willkommen, insofern würden wir uns über ein Wiedersehen freuen. Proberaumtechnisch sind wir noch nicht so richtig weiter gekommen. Heiße Tips zu noch heißeren Räumen sind also nach wie vor begehrt.

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Jetzt wird’s eng – neuer Proberaum gesucht

Hilfe, wir sind ab sofort ohne Proberaum! Was sich schon Ende des Jahres vor unserem Silvestergig im Drehpunkt angedeutet hat, ist leider traurige Wahrheit geworden. Zwischendurch hatte es mal so ausgesehen, als ob der neue Besitzer der leicht modrigen Bude am Hofheimer Ostrand uns weiterhin Platz gewährt. Aber nun haben wir erfahren, dass wir raus müssen. Das heißt, wir suchen ab sofort ein schnuckliges Domizil in Hofheim, das uns pflegeleichten Musikern zur neuen Heimstatt wird. Wir können sogar – ganz im Widerspruch zum Klischee des notorischen abgebrannten Rock-Halodris – Miete zahlen. Aber es ist dringend. Also, wer was weiß, oder von jemand gehört hat, der was weiß, bitte Bescheid sagen. Mail-Adresse ist bernd@sangmeister.de.

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Neulich an einer Trinkhalle in Sachsenhausen

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Jetzt wird die Klinik gerockt

„Ich glaub, es geht schon wieder los, wir sind schon wieder“…heiß auf den nächsten Gig. Und der ist am Samstag, 4. September, in Frankfurt. Genauer beim 2. Sommerfest der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik in Frankfurt, Deutschordenstraße 50. Das Gute: Wir spielen gleich zweimal – und zwar von 13.30 bis 14.30 Uhr sowie ab 16 Uhr. Wer Bock hat, uns zu hören, zu feiern, zu unterstützen, zu sonstwas, ist gern gesehen. Wer keinen Bock hat, aber trotzdem kommt, auch. Am besten steuert man die Einrichtung mit dem Auto an, Parkplätze gibt es vor der Klinik – es sei denn, jemand wohnt zufällig in Niederrad oder ist ohnehin gerade stationär im Uni-Krankenhaus, dann ist’s zu Fuß am besten. Die Organisatoren geben unerschrocken an, keinen Plan B zu haben – heißt: es wird bei jedem Wetter gespielt. Gegrilltes und Getränke gibt es auch und ein Fußballturnier, bei dem Rául und van Nistelroy allerdings nicht mitspielen. Wir sehen uns.

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